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Desk Sharing Anbietervergleich
Yulia Zhuravleva

Desk Sharing Software Vergleich 2026: 5 Anbieter

Bevor du dich für eine Desk Sharing Software entscheidest, lohnt sich ein Blick auf mehrere Anbieter im Vergleich – deshalb stellen wir desk.ly hier neutral neben Skedda, anny, flexopus und Microsoft Places. Dass sich Desk Sharing lohnt, zeigt der desk.ly Hybrid Work Report 2026: Im Schnitt bleiben 60% der Büroflächen ungenutzt, während 82% der Mitarbeitenden vor allem wegen des sozialen Austauschs ins Büro kommen. Ungenutzte Flächen und schlecht koordinierte Anwesenheit kosten Unternehmen also gleich doppelt.

Dieser Artikel vergleicht die fünf Lösungen anhand von Funktionen, Preisen, Integration und Support und zeigt dir, worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt. 

Was ist eine Desk Sharing Software?

Eine Desk Sharing Software ist eine digitale Lösung, mit der Unternehmen einen Pool an Arbeitsplätzen flexibel unter mehreren Mitarbeitern aufteilen, statt jedem einen festen Schreibtisch zuzuweisen. Der Ablauf ist denkbar einfach: Mitarbeitende reservieren über ein Arbeitsplatz-Buchungssystem wie desk.ly ihren gewünschten Platz für einen bestimmten Tag, checken bei Ankunft im Büro ein und geben den Platz nach der Nutzung automatisch wieder frei. Im Hintergrund wertet die Software diese Buchung aus und liefert dem Unternehmen verlässliche Daten zur tatsächlichen Büroauslastung. So lässt sich die Anzahl der Arbeitsplätze gezielt an die reale Nachfrage anpassen, statt sie starr nach Mitarbeiterzahl zu planen.

Worauf du bei der Auswahl einer Desk Sharing Software in 2026 achten solltest

Eine Desk Sharing Software wie desk.ly ermöglicht dir und deinem Team, Arbeitsplätze im Büro zu reservieren und eure Anwesenheit zu koordinieren. Das erleichtert die Zusammenarbeit und verhindert, dass Mitarbeitende ohne festen Schreibtisch umsonst ins Office pendeln, weil bereits alle Plätze vergeben sind. Drei Grundvoraussetzungen sind dabei entscheidend:

Benutzerfreundlichkeit

Eine gute Desk Sharing Software priorisiert die Benutzerfreundlichkeit, indem sie es den Mitarbeitenden ermöglicht, Schreibtische oder Arbeitsbereiche schnell und mühelos zu reservieren. Mit einer intuitiven Benutzeroberfläche und nahtlosen Buchungsprozessen steigert sie die Produktivität und Zufriedenheit der Benutzer:innen erheblich. Idealerweise ist die Anwendung so intuitiv, dass keine umfangreiche Einweisung nötig ist. 

Integrationen in Personalverwaltungs-Software oder die Synchronisation mit vorhandenen Kalendern machen den Einsatz noch komfortabler. Dadurch können Buchungen zum Beispiel automatisch in den Terminplan übertragen oder gelöscht werden, zum Beispiel wenn Mitarbeitende wegen Krankheit ausfallen.

Flexibilität bei Reservierungen

Einen Schreibtisch für den Tag buchen zu können ist schön und gut. Doch was, wenn du nur einen halben Tag vor Ort bist? Was, wenn du einen Meetingraum für einen kurzen Termin-Slot benötigst? Oder wenn du noch ganz andere Ressourcen buchbar machen möchtest, wie Parkplätze oder aktivitätenbasierte Arbeitsbereiche? Achte darauf, dass die Desk Sharing Software flexible Reservierungsoptionen für eine Vielzahl von Arbeitsbereichen bietet. Dann passt sie sich den unterschiedlichen Bedürfnissen und Präferenzen der Benutzer:innen an.

Datensicherheit

Bei der Buchung von Arbeitsplätzen kommen sensible Mitarbeiterdaten ins Spiel, die unbedingt schützenswert sind. Ein Muss: Der Anbieter implementiert robuste Sicherheitsmaßnahmen, um die Privatsphäre und Daten der Benutzenden zu schützen. Dazu gehören fortschrittliche Verschlüsselungsprotokole, strikte Zugriffskontrollen und die vollstände Einhaltung von Datenschutzvorschriften wie der DSGVO.

Checkliste: Wie du 2026 die passende Desk Sharing Software auswählst

  • Datenschutz & DSGVO: Wo stehen die Server, welchem Recht unterliegt der Anbieter?
  • Integration in vorhandene IT Struktur: Wichtig ist, dass sich die Software ohne Medienbruch in bestehende Kommunikationstools einbinden lässt.
  • Usability: Je einfacher die Buchung, desto höher die Akzeptanz im Team.
  • Change Management: Ein Anbieter mit persönlichem Support erleichtert die Umstellung auf neue Arbeitsmodelle erheblich.
  • Auswertung & Analytics: Ohne verlässliche Auslastungsdaten bleibt Flächenoptimierung reine Vermutung.

 

Die wichtigsten Funktionen im Vergleich

Die Funktionen der einzelnen Anwendungen können sich in vielen Punkten unterscheiden. Deshalb ist es wichtig, vor der Entscheidung für eine Desk Sharing Software einen internen Anforderungskatalog zu erstellen. Sobald ihr euch im Klaren seid, welche Features euch wichtig sind, geht es an den Anbietervergleich. Basisfunktionen wie Check-in, SSO, User Management und interaktive Raumpläne bieten mittlerweile alle fünf Anbieter. Spannender wird es bei den folgenden Funktionen, die desk.ly aktuell im Programm hat: 

 


Mobile & Web App

Gibt es eine native App, über die du Ressourcen und Buchungen auch vom Smartphone aus verwalten kannst? Dabei ist die Bedienoberfläche für den kleinen Screen optimiert und unterwegs komfortabler zu nutzen. 

Meetingraum-Buchung

Damit lassen sich neben Schreibtischen auch Besprechungsräume reservieren, oft inklusive Zusatzleistungen wie Catering.

Interaktiver Grundriss

Eine visuelle Darstellung der Bürofläche zeigt in Echtzeit, welche Arbeitsplätze und Räume verfügbar sind, und ermöglicht die Buchung direkt im Plan. 

 

Check-in / No-Show-Handling

Mitarbeitende bestätigen vor Ort, dass sie den gebuchten Platz nutzen, nicht angetretene Buchung werden automatisch storniert und der Platz wieder freigegeben. 

 

Wer ist wann im Büro

Diese Funktion zeigt, welche Kolleg:innen an welchem Tag im Büro sind, um Zusammenarbeit und Anwesenheit besser zu koordinieren. 

 

Parkplatzbuchung

Diese Funktion macht Parkplätze als eigene, buchbare Ressource verfügbar, statt sie separat außerhalb der Software zu verwalten. 

Sensorlose Auslastungserfassung

Die tatsächliche Nutzung eines Arbeitsplatzes wird automatisch erkannt, etwa über die Verbindung mit vorhandener IT-Hardware wie Docking-Stations, ganz ohne zusätzliche Sensoren.

Auslastungsanalyse & Reporting

Gebuchte und genutzte Ressourcen werden ausgewertet, um Trends bei der Büroauslastung zu erkennen und Flächen bedarfsgerecht zu planen.

 

Besuchermanagement

Damit lässt sich der Empfang externen Gäste inklusive Voranmeldung und Check-in direkt in der Buchungsplattform organisieren.

Teams / Outlook-Integration

Buchungen lassen sich direkt aus Microsoft Teams oder Outlook heraus vornehmen und mit dem Kalender synchronisieren. 

Offene API

Über eine offene Programmierschnittstelle lassen sich Buchungsdaten mit anderen Systemen wie BI-Tools oder internen Anwendungen austauschen. 

Serverstandort Deutschland

Die Daten werden ausschließlich auf Servern in Deutschland gespeichert und verarbeitet. 

 

Anonymisierte Auslastung / Betriebsrat

Auslastungsdaten lassen sich so aggregieren, dass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen ermöglichen – relevant für die Mitbestimmung durch den Betriebsrat. 

 

 

 

Funktionen: Vergleich der Anbieter

Funktionen desk.ly Skedda anny flexopus Microsoft Places
Mobile App (iOS/Android) teilw.

Meetingraum-Buchung

Interaktiver Grundriss teilw.
Check-in/No-show-Handling
Wer ist wann im Büro
Parkplatzbuchung
Sensorlose Auslastungserfassung teilw.
Auslastungsanalyse & Reporting teilw.
Besuchermanagement teilw.
Teams/Outlook Integration
Offene API
Serverstandort Deutschland
Anonymisierte Auslastung / Betriebsrat

Stand: Juli 2026. Alle Angaben ohne Gewähr, sie beruhen auf den Informationen, die die Anbieter auf ihrer Webseite frei verfügbar machen.

Was kostet eine Desk Sharing Software?

Bei der Preisgestaltung spielt neben der Kostenhöhe auch das Abrechnungsmodell eine Rolle. Skedda, anny und flexopus rechnen pro Ressource ab, desk.ly pro Nutzer:in. Die vollständige und aktuelle Preisübersicht von desk.ly findest du auf der Preise-Seite.

Preis pro Ressource oder pro Anwenderlizenz – was lohnt sich für dich?

Bei der nutzerbasierten Abrechnung, wie desk.ly sie anbietet, zahlst du einen festen Betrag pro Person, die die Software nutzt – unabhängig davon, wie viele unterschiedliche Ressourcen wie Schreibtische, Meetingräume oder Parkplätze buchbar sind. Das lohnt sich vor allem, wenn du viele verschiedene Ressourcentypen in einer Plattform abdecken möchtest. 

Bei der ressourcenbasierten Abrechnung, wie sie Skedda, anny und flexopus nutzen, zahlst du dagegen pro Arbeitsplatz oder Raum, unabhängig davon, wie viele Mitarbeitende sich diesen teilen. Das lohnt sich vor allem, wenn es deutlich mehr Personen als Ressourcen gibt. 

Die Preismodelle im Vergleich

desk.ly Skedda anny flexopus Microsoft Places
Corporate: ab 1,65€ / User / Monat Ab 99$/Monat (Resssourcenpaket) Ab 5€ / Ressource / Monat Ab 1,59 € /Ressource / Monat Ab 8,55$ / Monat (MS Teams Enterprise)
Enterprise ab 2,75 € / User / Monat        
Enterprise Plus: Preis auf Anfrage        

Stand: Juli 2026. Alle Angaben ohne Gewähr, sie beruhen auf den Informationen, die die Anbieter auf ihrer Webseite frei verfügbar machen.

Welche Integrationen sind wichtig?

Eine gute Desk Sharing Software wie desk.ly verbindet sich nahtlos mit bestehenden Tools und Systemen in deinem Unternehmen. Wenn die Software mit Kalendern, Kommunikationstools und anderen Anwendungen synchronisiert ist, wird der Buchungsprozess zum Kinderspiel. So werden Daten und Prozesse zentralisiert und die Arbeitsabläufe optimiert. Diese Integrationen bieten die Anbieter im Vergleich: 

Integrationen desk.ly Skedda anny flexopus Microsoft Places
Microsoft Teams
SCIM-Azure AD /Entra ID / Google Workspace

(Entra ID) 

Google Calender / Outlook
HR-Tools: Personio, HRworks
RESTful API
Slack -

Stand: Juli 2026. Alle Angaben ohne Gewähr, sie beruhen auf den Informationen, die die Anbieter auf ihrer Webseite frei verfügbar machen.

Support und Kundenservice

Wenn Fragen oder Probleme auftauchen, ist es beruhigend zu wissen, dass schnelle und kompetente Hilfe verfügbar ist. Ein exzellenter Support zeigt, dass der Anbieter sein Produkt ernst nimmt und sich um das Wohl seiner Kunden kümmert. Mit einem engagierten Kundensupport an deiner Seite läuft die Implementierung und Nutzung der Software reibungslos, wodurch dein Team jederzeit produktiv und zufrieden bleibt.

Den desk.ly Kundenservice erreichst du übrigens an Werktagen von 9-17 Uhr. Darüber hinaus erhaltet ihr im desk.ly Enterprise Plus Paket sogar einen dezidierten Customer Success Manager, der bei Fragen und Problemen kompetente Hilfestellung leistet.

Das sagen unsere Kund:innen zur Integration von desk.ly:


 

 

Fazit: So triffst du 2026 die richtige Wahl

Welcher Anbieter zu deinem Unternehmen passt, hängt vor allem von drei Fragen ab:

  1. Wie ist eure Preisstruktur aufgebaut – eher viele Nutzer:innen oder eher viele Ressourcen?

  2. Wie stark seid ihr bereits an ein bestehendes Ökosystem wie Microsoft 365 gebunden?

  3. Und welche Zusatzfunktionen wie Besuchermanagement oder automatisierte Auslastungserfassung braucht ihr?

Wer ausschließlich innerhalb der Microsoft-Welt bleiben möchte und nur eine einfache Schreibtischbuchung ohne Zusatzfunktionen wie Parkplatzbuchung, Besuchermanagement oder anonymisierte Auslastungsauswertung braucht, findet in Microsoft Places eine Basislösung. Der Einsatz von Microsoft 365 schränkt die Auswahl dabei nicht ein, denn eine spezialisierte Desk Sharing Software lässt sich direkt in Teams und Outlook einbinden und deckt zugleich Funktionen ab, die Microsoft Places nicht bietet. Wer eine ressourcenbasierte Abrechnung bevorzugt, findet bei flexopus oder anny ein passendes Modell, und wer international skaliert und primär Räume verwaltet, kann Skedda in Betracht ziehen. 

Unsere Empfehlung: desk.ly 

Für DACH-Unternehmen, die eine DSGVO-konforme, intuitive Lösung für Arbeitsplätze, Meetingräume, Parkplätze und Besuchermanagement suchen, ist desk.ly die naheliegende Wahl – nicht zuletzt wegen der hardwarelosen Software-Sensorik über desk.ly Connect und dem transparenten nutzerbasierten Preismodell. 

Häufige Fragen und Antworten

Was ist eine Desk Sharing Software?

Eine Desk Sharing Software ist eine digitale Lösung, mit der Unternehmen einen Pool an Arbeitsplätzen flexibel unter mehreren Mitarbeitenden aufteilen, statt jedem einen festen Schreibtisch zuzuweisen. Mitarbeitende reservieren ihren Platz für einen bestimmten Tag, checken bei Ankunft ein und geben ihn nach der Nutzung wieder frei. Im Hintergrund wertet die Software die Buchungen aus und liefert verlässliche Daten zur tatsächlichen Büroauslastung.

Was kostet eine Desk Sharing Software?

Die Preise für eine Desk Sharing Software richten sich nach dem Abrechnungsmodell. Es gibt zwei Varianten: nutzerbasiert, also ein fester Betrag pro Person, und ressourcenbasiert, also ein Preis pro Arbeitsplatz oder Raum. Nutzerbasierte Modelle beginnen bei desk.ly ab 1,65 € pro Nutzer und Monat und lohnen sich, wenn viele verschiedene Ressourcen wie Schreibtische, Meetingräume und Parkplätze abgedeckt werden sollen. Ressourcenbasierte Modelle lohnen sich, wenn es deutlich mehr Personen als Ressourcen gibt.

Worauf sollte man bei der Auswahl einer Desk Sharing Software achten?

Bei der Auswahl einer Desk Sharing Software sind drei Kriterien entscheidend: Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität bei Reservierungen und Datensicherheit. Wichtig ist außerdem, dass sich die Software ohne Medienbruch in bestehende Tools wie Microsoft Teams einbinden lässt. Zudem braucht es einen Analyse-Bereich, denn ohne verlässliche Auslastungsdaten bleibt jede Flächenoptimierung eine Vermutung.

Welche Integrationen sollte eine Desk Sharing Software bieten?

Eine gute Desk Sharing Software integriert sich in Kalender, Kommunikationstools und Personalsysteme. Zu den wichtigsten Integrationen zählen Microsoft Teams, Outlook, Google Workspace sowie HR-Tools wie Personio und HRworks. So werden Buchungen automatisch synchronisiert und Daten zentral zusammengeführt.

Ist eine Desk Sharing Software DSGVO-konform?

Ob eine Desk Sharing Software DSGVO-konform ist, hängt vom Serverstandort und den Sicherheitsmaßnahmen des Anbieters ab. Entscheidend sind ein Serverstandort in Deutschland oder der EU, verschlüsselte Datenübertragung und strikte Zugriffskontrollen. Für die Mitbestimmung durch den Betriebsrat ist zusätzlich wichtig, dass sich Auslastungsdaten anonymisiert auswerten lassen, ohne Rückschlüsse auf einzelne Personen.

Wie viele Arbeitsplätze braucht man bei Desk Sharing?

Wie viele Arbeitsplätze ein Unternehmen bei Desk Sharing braucht, hängt von der tatsächlichen Büroauslastung ab. Laut dem desk.ly Hybrid Work Report 2026 bleiben im Schnitt 60 % der Büroflächen ungenutzt. Statt einen Schreibtisch pro Person vorzuhalten, lässt sich die Zahl der Arbeitsplätze an der realen Nachfrage ausrichten. Die passende Desk Sharing Quote ermittelt man am besten über echte Buchungs- und Auslastungsdaten.

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Yulia Zhuravleva

Yulia ist Search Experience Manager bei desk.ly und erstellt Content rund um hybride Arbeitsmodelle, Arbeitsplatzbuchung und digitale Trends. Ihre Beiträge verbinden Praxisnähe mit fundierten Insights, um Unternehmen und Mitarbeitende in der modernen Arbeitswelt zu unterstützen. Sie arbeitet selbst gerne flexibel zwischen Büro und Homeoffice und weiß, wie wichtig die richtige Umgebung für produktives Arbeiten ist.

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