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Desk Sharing in der öffentlichen Verwaltung

Hybride Arbeitsmodelle haben sich auch in der Stadtverwaltung etabliert. Ein Tool sollte hierbei für Transparenz sorgen. Tobias Fänger, Referatsleiter Digitalisierung & IT, berichtet, wie die Stadt beim Software-Einkauf und bei der Einführung vorgegangen ist.

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Video-Transkript: Das Interview zum Nachlesen

Leicht redigierte Abschrift des Videos – Füllwörter und Wortwiederholungen wurden entfernt.

Tobias Fänger (Referatsleitung Digitalisierung & IT): Das Thema Homeoffice wird auch nicht mehr weggehen. Das heißt, damit müssen wir umgehen, und vor allem ist es bei uns auch eine Kostenfrage. Die IT war vorher an mehreren Standorten innerhalb der Stadt verteilt und wurde jetzt hier zentral zusammengefasst, und da hatten wir einfach das Problem, dass wir mehr Menschen als Arbeitsplätze hatten. Bei den Planungen am Anfang sind wir davon ausgegangen, wir bräuchten mehr Räume, mehr Arbeitsplätze.

Diese Arbeitsplätze und Räume haben wir so gar nicht bekommen. Deswegen war das so ein bisschen der Druck bei uns, sich damit auseinanderzusetzen: Wie können wir die Flächen besser nutzen, wie können wir die Flächen effizient nutzen? Ziel ist es, dass wir die eher reduzieren, verkleinern und uns an zentralen Standorten zusammenziehen.

Dazu gab es stadtweit eine Arbeitsgruppe, mit der wir sehr kooperativ zusammenarbeiten konnten, und wir haben uns da auch bereit erklärt, das einmal zu testen. Und so kamen wir nachher auch auf eine technische Lösung, auf dieses Tool, das es dafür braucht. Aus Sicht der Nutzer war es wichtig, dass es – wir sagen immer, wenn man das sagen darf – einfach smart und sexy ist. Es muss übersichtlich sein, es muss einfach in der Bedienung sein, es muss pragmatisch sein.

Da haben wir drauf geachtet. Aus der Administration war uns besonders wichtig, dass wir das Tool einfach in unsere Infrastruktur einbinden konnten, dass wir möglichst viel und alles selbst administrieren können und dass wir wirklich schnell und einfach sehen: Wer ist eigentlich jetzt im Büro? Eine zentrale Vorgabe für uns bei der Stadt ist es, dass eine Lösung, die wir einführen, barrierefrei oder barrierearm ist.

Das war für uns wichtig und das konnten wir mit der Lösung auch sicherstellen. Wenn wir die Einführung wirklich von Anfang bis Ende rechnen, waren es vielleicht 30 Tage, und das wurde von den Kolleginnen und Kollegen auch sehr gut angenommen. Da gab es jetzt keine großen Workshops, die noch notwendig waren, sondern es gab eine Einweisung, es gab ein Video, das einem bereitgestellt wurde, und damit war nachher jeder in der Lage, das Tool vernünftig zu nutzen.

Als wir das Tool noch nicht hatten, hatten wir, glaube ich, ganz viele Sorgen und Ängste: Kann das überhaupt passen, wo sollen die Leute eigentlich alle sitzen? Das war am Anfang so ein bisschen das Feedback, das wir erhalten haben: dass es da doch schon Unsicherheiten gab, dass man Planungssicherheit haben wollte. Und das haben wir mit dem Tool jetzt geschaffen und eingeführt.

Für uns als Stadtverwaltung ist wichtig, dass wir auswerten können, wie die gesamte Flächenausnutzung ist. Der Erfolg ist eigentlich, dass wir nicht mehr Flächen beansprucht haben, dass wir die Flächen, die wir haben, ganz anders nutzen können und dass wir die Auslastung auch messen können. Ich glaube, das ist wirklich der Vorteil, dass man datenbasiert nachher auch argumentieren kann.

Denn am Anfang kannten wir die Diskussion, wo gesagt wurde: Das funktioniert nicht, wir nehmen uns total die Flexibilität. Und jetzt sehen wir auch mit diesen Auswertungen, dass das funktioniert.

2.000 Mitarbeitende
Öffentlicher Dienst
 
LOCATION ORANGE
Osnabrück, verteilt auf 8 Gebäude  
Die Herausforderung

Weniger Platz nach dem Umzug

Die Stadt Osnabrück zentralisierte ihre IT-Abteilung an einem Standort, wodurch mehr Mitarbeitende als Arbeitsplätze vorhanden waren. Mit desk.ly konnte die Stadt ihre Büroflächen effizienter nutzen, Transparenz schaffen und datenbasierte Entscheidungen treffen – alles innerhalb kürzester Zeit.

  • Verwaltung über mehrere Standorte verteilt, was zu mangelnder Übersicht über Flächen und Arbeitsplätze führte
  • Mehr Mitarbeitende als verfügbare Arbeitsplätze erhöhten Bedarf an effizienter Flächennutzung

  • Wunsch nach Transparenz und Planungssicherheit für Mitarbeitende und Verwaltung

  • Vorgaben an Barrierefreiheit und einfache Verwaltung digitaler Lösungen

"Die IT war vorher an mehreren Standorten innerhalb der Stadt verteilt und die wurde jetzt hier zentral zusammengefasst und da hatten wir einfach das Problem, dass wir mehr Menschen als Arbeitsplätze haben."

Tobias Fänger Osnabrück
Tobias FängerReferatsleitung Digitalisierung & IT
Die Lösung

Usability im Vordergrund

Die Stadt Osnabrück führte desk.ly ein, um Arbeitsplätze, Meetingräume und Parkplätze buchbar zu machen. und die Flächenauslastung auswerten zu können. Die Anwendung erfüllte all ihr Kriterien der Stadtverwaltung:

  • Nutzerfreundlich – übersichtlich, intuitiv und pragmatisch

  • Leicht zu administrieren, u.a. dank der nahtlosen Integration in bestehende IT-Struktur

  • Barrierearm gemäß den städtischen Vorgaben zur digitalen Inklusion

  • Datengestützte Auswertungen zur Flächenauslastung

5Success Sotry Stadt Osnabrück

„Aus Sicht der Nutzer war es wichtig, dass es, wenn man das sagen darf, einfach, smart und sexy ist. Also es muss übersichtlich sein, es muss einfach in der Bedienung sein, es muss pragmatisch sein.“

Tobias Fänger Osnabrück
Tobias FängerReferatsleitung Digitalisierung & IT
2Success Sotry Stadt Osnabrück
Die Einführung

Schnelle Implementierung

In nur 30 Tagen war der erste Fachbereich startklar. Eine kurze Einweisung durch den persönlichen Customer Success Manager bei desk.ly und ein erklärendes Video reichten aus, um die Mitarbeitenden einzuweisen.

Wegen der intuitiven Bedienung wurde die Anwendung binnen kürzester Zeit gut angenommen. Das Tool sorgt heute für Planungssicherheit und Transparenz bei der Arbeitsplatzverfügbarkeit.

Überzeugender Mehrwert

Mehr Flexibilität und Transparenz

Für die Stadtverwaltung ist zudem entscheidend, die Nutzung der Büroflächen datenbasiert auswerten zu können. Durch die Lösung kann nun genau erfasst werden, wie hoch die Flächenauslastung ist und wie bestehende Kapazitäten genutzt werden.

Der Erfolg zeigt sich darin, dass keine zusätzlichen Flächen beansprucht werden mussten und die vorhandenen Flächen deutlich effizienter genutzt werden können. Die Stadt profitiert heute von einer messbaren Auslastung und fundierten Daten, die als Grundlage für zukünftige Entscheidungen dienen.

3Success Sotry Stadt Osnabrück

„Als wir das Tool noch nicht hatten, hatten wir ganz viel Sorge und Ängste. Kann das überhaupt passen? Wo sollen die Leute eigentlich alle sitzen? Man hat gemerkt, dass es da Unsicherheit gab und man Planungssicherheit haben wollte. Das haben wir durch das Tool geschafft."

Tobias Fänger Osnabrück
Tobias FängerReferatsleitung Digitalisierung & IT
Praxiswissen

Desk Sharing im öffentlichen Dienst

Titel Whitepaper Desk Sharing im öffentlichen Dienst Best PracticesDas kostenlose Whitepaper zeigt auf, wie Verwaltungsbetriebe Shared Desks und hybrides Arbeiten erfolgreich umsetzen.

 

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Stadt Osnabrück

Die Stadtverwaltung Osnabrück ist die zentrale Verwaltungsbehörde der Stadt Osnabrück, einer bedeutenden Stadt in Westniedersachsen mit rund 167.000 Einwohnern. Osnabrück liegt zwischen dem Teutoburger Wald und dem Wiehengebirge, ist als „Friedensstadt“ bekannt und verbindet Stadtnähe mit Natur – unter anderem durch die Lage im UNESCO Global Geopark TERRA.vita. 

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