Work-Life-Balance

Zeitmanagement: Ein erfülltes statt gefülltes Leben

Zeitdruck und ständige Hetze zählen heutzutage leider zum Berufsalltag. Doch das muss nicht so sein! Mit gutem Zeitmanagement gelingt ein erfülltes Leben.


Stress und Stressfolgen sind fester Bestandteil unserer kapitalistischen Arbeitswelt und nicht mehr wegzudenken. Zahlreiche Forschungsergebnisse belegen, dass arbeitsbedingter Stress und eine zu hohe Arbeitsbelastung eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von gesundheitlichen Beschwerden spielen und die dritthäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit und Frühpensionierung sind.
Besonders Zeitdruck, chronischer Zeitstress oder ständige Hetze sind typische Begleiter des Berufsalltags. Doch das muss nicht so sein! Dank einem gesundheitsförderlichen Zeitmanagement kann es gelingen, ein “er-fülltes statt gefülltes Leben” zu führen.

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Alle sind im Dauerstress
2. Wie erlangt man Zeitsouveränität? 
3. Entlastung dank Tages- und Wochenplänen
4. Tipps: So gelingt dir die Planung! 

 

Alle sind im Dauerstress

Jeder kennt Stress und vermutlich jeder hatte auch schon mal Stressfolgen wie gesundheitliche Beschwerden, egal ob psychosomatischer oder psychischer Natur.
Die stressbedingten Erkrankungen sind nicht zu unterschätzen und reichen von nervösen Magen- und Darmbeschwerden, über Spannungskopfschmerzen, bis hin zu chronischen Erkrankungen wie Herzerkrankungen oder chronischen Rückenschmerzen. Doch auch psychische Erkrankungen treten immer häufiger auf und stehen heutzutage an dritter Stelle der Ursachen für Arbeitsunfähigkeit  und Frühpensionierung.

Die häufigsten Stressauslöser sind dabei vor allem unsichere Arbeitsverhältnisse, hoher Termindruck, lange Arbeitszeiten, mangelnde Anerkennung, Konflikte mit Kolleg*Innen- und Vorgesetzten sowie die Unvereinbarkeit von Familie und Beruf. 

Neben den allgemeinen Stressauslösern zählen aber auch Zeitdruck, chronischer Zeitstress oder ständige Hetze zu den häufigsten Stressoren. Kombiniert mit Faktoren wie langen Arbeitszeiten oder mangelnder Anerkennung bilden sie häufig den Tropfen, der das Fass überlaufen lässt und eine Belastungsreaktion auslöst.

Grafiken Blogbeitrag Zeitmanagement-2

 

Wie erlangt man Zeitsouveränität?

Wie die Grafik zeigt, gibt es unzählige Gründe für Zeitstress und häufig sind wir leider nicht ganz unbeteiligt.Hauptursache ist, dass der eigene Umgang mit Zeit selten reflektiert wird, wodurch die eigenen Verhaltensweisen und Einstellungen als Mitverursacher für Zeitstress oft unentdeckt bleiben. 

Dahingehend ist es eine der wichtigsten Regeln, um Zeitsouveränität zu erlangen, dass Aufgaben priorisiert werden. Bei jeder Aufgabe sollte gefragt werden, wie wichtig und wie dringlich die Aufgabe ist. Die Wichtigkeit orientiert sich dabei an den eigenen Zielen und die Dringlichkeit an dem Zeitraum, in dem sie erledigt werden sollte. 
Problematisch ist, dass Dringlichkeit oft von anderen definiert wird und es Zielvorgaben und Deadlines einzuhalten gilt. Allerdings kann auch hierbei priorisiert werden: Beispielsweise ist ein Kundengespräch wichtiger als eine nebensächliche Aufgabe, die nicht zwingend bis zum Ende der Woche erfüllt sein muss. Es empfiehlt sich, sich mit dem eigenen Zeitmanagement auseinanderzusetzen, um das Gefühl abzulegen, dass alle Aufgaben gleichermaßen wichtig sind und sofort erledigt werden müssen.

 

Entlastung dank Tages- und Wochenplänen 

Doch wie gelingt es, Zeitsouveränität zu erlangen? Die Lösung klingt fast zu einfach, um wahr zu sein: das Erstellen von Tages- und Wochenplänen. 
Tatsächlich ist dies eine der einfachsten und effizientesten Methoden, da Pläne und To-Do-Listen Überblick schaffen, das Gehirn entlasten und somit zu weniger Stress führen, da Aufgaben, wichtige Deadlines oder Termine nicht vergessen werden. 
Der Knackpunkt liegt allerdings bei der Art der Planung.
Ziel ist es, eine gesundheitsförderliche Zeiteinteilung zu entwickeln, anstelle einer effizienten und ökonomischen. Letztere sorgt häufig nur dafür, mehr Aktivitäten in eine Zeitspanne zu pressen und verfehlt somit das angestrebte Motto  „Ein er-fülltes“ statt gefülltes Leben!”. 
Wichtig ist es, bei der Balance zwischen Arbeitszeit und Freizeit genügend Puffer einzubauen und auch Zeiten, an denen keine Aktivitäten geplant sind. 
Außerdem sollten auch das persönliche Interesse und Wohlergehen nicht außer Acht gelassen werden und beispielsweise in Form von freier Zeit am Abend priorisiert werden! 

 

Tipps: So gelingt dir die Planung! 

Grafiken Blogbeitrag Zeitmanagement

Auch unterstützende Tools wie desk.ly können dir dabei helfen, Zeitsouveränität zu erlangen und Planungssicherheit bieten. Dank des simplen Buchungssystems brauchst du dir über die Frage, welcher Arbeitsplatz wohl noch frei sein wird, nicht mehr den Kopf zerbrechen. Darüber hinaus kannst du sogar durch Features wie “Merkmal des Arbeitsplatzes” binnen weniger Klicks den perfekten Schreibtisch finden. Da kommt die Produktivität von ganz alleine! 


Um mehr über Burnout und Stressfolgen zu erfahren, lies gerne auch unseren Blogbeitrag “Burnout - Mehr als nur ein bisschen Stress”.  

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