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Wie Mitarbeitende bei Hybrid Work mitbestimmen können

Wir erklären, wie Arbeitnehmende ihren Arbeitsalltag mitgestalten und mitbestimmen können und welche Aspekte bei Hybrid Work wichtig sind.


Neben Pflichten und Aufgabenfeldern haben Arbeitnehmende vor allem eins: Rechte. Ob und wie sie eingesetzt werden, kann mitunter über eine erfolgreiche Zusammenarbeit entscheiden. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Rechte als Einzelperson und als kollektive Belegschaft zu nutzen und die eigenen Interessen mit einzubringen.
In vielen Büros ist Hybrid Work das Gesprächsthema Nummer 1. Auch hier lohnt es sich, an der Diskussion teilzunehmen und Wünsche zu äußern.
Wir erklären, wie das gelingt und welche Aspekte für Mitarbeitende in Hybrid Work wichtig sind.

 

Inhaltsverzeichnis:



Wo werden meine Sorgen und Ideen gehört?

Für Mitarbeitende eines Unternehmens sieht das Gesetz ein zentrales Organ vor: Den Betriebsrat. Der Betriebsrat ist die Interessenvertretung der Belegschaft innerhalb des Unternehmens und soll dafür sorgen, dass die Mitarbeitenden nicht als Einzelpersonen der Autorität der Arbeitgebenden gegenüberstehen müssen.

Der Betriebsrat verfügt aber nicht nur über die Funktion des Sprachrohres, denn er hat einige wichtige Rechte in Bezug auf die Gestaltung des Unternehmens. Ein Beispiel: Mit seinem Anhörungsrecht wird der Betriebsrat in Kündigungsfälle einbezogen und soll so vor unberechtigten Kündigungen schützen.

Um als Betriebsrat auch bei Hybrid Work mitzuwirken, wird eine Betriebsvereinbarung zur Hilfe gezogen. Dies ist ein verbindlicher Vertrag zwischen Arbeitgebenden und Betriebsrat, der für alle Arbeitnehmenden gilt. Da das hybride Arbeiten in die tägliche Arbeitsgestaltung eingreift, hat der Betriebsrat ein Recht auf Mitwirkung. So werden die Stimmen der Belegschaft gebündelt gehört.

 

Hybrid Work: Die Chance für selbstbestimmtes Arbeiten

Weil das Leben in der heutigen Gesellschaft immer flexibler und abwechslungsreicher wird, fühlen sich viele Arbeitnehmende durch das reine Präsenz-Büro eingeschränkt.

Ein Lösungsweg: Hybrid Work. Unter Hybrid Work versteht man das flexible Arbeiten an mehreren Standorten, sei es vor Ort im Büro oder zuhause. Im Gegensatz zum traditionellen Präsenzarbeiten ermöglicht Hybrid Work den einzelnen Personen eine selbstbestimmte Organisation des Arbeitsalltags.

Montags und donnerstags stehen wichtige Wochen-Meetings an? Kein Problem, ich fahre einfach ins Büro. Dienstags sind die Kinder früh aus der Schule zurück? Dann arbeite ich besser von zuhause aus. Diese Flexibilität schätzen Arbeitnehmende sehr.

Damit Hybrid Work gelingt, ist die aktive Mitbestimmung der Belegschaft essenziell. Die digitale Organisation des hybriden Modells kann seitens der Arbeitgebenden nämlich auch für negative Zwecke ausgenutzt werden. Um das zu verhindern, muss der Betriebsrat wichtige Aspekte durchsetzen.

 

Bei welchen Themen besonders aufgepasst werden muss

Hybrid Work ist zwar deutlich flexibler als die Präsenzarbeit, muss dafür aber auch gründlicher organisiert werden. Für die erfolgreiche Einführung wird deshalb häufig eine spezialisierte Software eingesetzt, welche die Organisation vereinfacht.

Wo digitale Daten gesammelt werden, eröffnen sich allerdings auch Möglichkeiten zur Überwachung und Kontrolle. Mit dem ständigen Gefühl, unter Betrugsverdacht zu stehen, verliert Hybrid Work schnell seinen Reiz. Das Arbeitsmodell lebt nämlich vom Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgebenden und -nehmenden im Home Office. Der Betriebsrat muss deshalb sichergehen, dass die Software nicht für solche Zwecke missbraucht wird. Nur wenn die tägliche Protokollierung des Arbeitsplatzes nicht zur Überwachung dient, kann Hybrid Work gelingen.

Generell sollte der Betriebsrat die Interessen aller Mitarbeitenden vertreten. Darunter gehören auch diejenigen, die ihre Arbeit lieber still und eigenständig erledigen und nicht am täglichen sozialen Austausch teilnehmen wollen. Da der eigene Arbeitsplatz im hybriden Arbeiten täglich gebucht werden muss, werden diese Mitarbeitenden gezwungen, die eigene Organisation dem gesamten Unternehmen zu offenbaren. Auch hier muss sich der Betriebsrat einsetzen und Gegenmaßnahmen anfordern. Eine optionale Anonymisierung der eigenen Buchungen würde sich hier anbieten.

 

Diese Vorteile bietet desk.ly für Mitarbeitende

Wir entwickeln unsere Desksharing-Software desk.ly mit besonderem Fokus auf die Interessen der Endnutzer*innen. Die ausführlichen Auswertungen, die wir dem Management anbieten, sind deshalb anonymisiert und können nicht auf einzelne Personen zurückgeführt werden. So schaffen wir den Spagat zwischen der Nachfrage an ausgewerteten Daten und Mitarbeitendenschutz.

Durch unsere mobile desk.ly-App ist es Mitarbeitenden außerdem ein Leichtes, die Arbeitsplätze zusammenzustellen. Nutzer*innen-Freundlichkeit ist eben auch hauptsächlich ein Arbeitnehmenden-Thema.

Im täglichen Umgang mit desk.ly kann jede Person für sich entscheiden, ob der eigene Name zur Buchung gezeigt werden soll oder nicht. Diese optionale Anonymität gefällt besonders den introvertierten Mitgliedern der Belegschaft.

 

Sollte das Thema Hybrid Work im Betrieb aufkommen, stehen wir gerne Rede und Antwort bei allen Fragen! Ein Expertengespräch bieten wir natürlich auch dem Betriebsrat an:

Expertengespräch vereinbaren

Wir von desk.ly wünschen viel Erfolg bei der Einführung von Hybrid Work!



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