Homeoffice

Weiterbildung: Der Schlüssel zum Erfolg

Weiterbildungen sind von großer Wichtigkeit: Beispielsweise zur Behauptung auf dem Arbeitsmarkt oder zum Sichern langfristig qualifizierter Fachkräfte.


Das Arbeiten im Homeoffice birgt neben vielen Chancen auch Risiken und kann zu beruflicher Stagnation führen.
Sowohl für Arbeitgebende als auch Arbeitnehmende ist es deshalb wichtig zu analysieren, welche Kompetenzen Mitarbeitende im Homeoffice benötigen, wie man auf die stetigen Herausforderungen der Globalisierung und Digitalisierung reagieren und Anreize für die berufliche Zukunft schaffen kann.

 

Inhaltsverzeichnis:

  1. Kompetenzen im Homeoffice 
  2. Abgrenzung: Weiterbildung vs. Fortbildung 
  3. Die Unverzichtbarkeit von Weiterbildungsmaßnahmen 
  4. Tipps für Weiterbildung im Homeoffice 
  5. Der Schlüssel zum Erfolg 

 

1. Kompetenzen im Homeoffice 

Im Laufe des beruflichen Werdegangs steht jede*r früher oder später vor der Frage, wie die eigene Zukunft aussehen soll. Obwohl viele keine klaren Vorstellungen haben, steht fest, dass nach dem Berufseinstieg oftmals Weiterbildungen notwendig sind, um aufzusteigen und nachhaltig erfolgreich zu sein. 

Besonders in den letzten drei Jahren kam es jedoch zu einem starken Wandel der Arbeitswelt, bedingt durch die Corona-Pandemie, die fortschreitende Globalisierung und Digitalisierung sowie die (teils unfreiwillige) Trendentwicklung zum Homeoffice. 
Die daraus resultierenden Veränderungen fordern, dass neben dem technischen Know-How besonders im Homeoffice vermehrt auch Softskills benötigt werden, wie beispielsweise Kommunikationsstärke, Kritik- und Konfliktfähigkeit, Flexibilität, Kreativität oder auch ein gewisses Maß an Organisationsfähigkeit. Für manche Mitarbeitende kein Problem, für andere wiederum eine echte Herausforderung. 

Die teilweise erschwerten Arbeitsbedingungen können zu Leistungs- und Motivationsverlusten führen, die besonders für das Streben nach Weiter- und Fortbildung hinderlich sein können. 
Hinzu kommt die Tatsache, dass sich der/die Mitarbeitende in den meisten Fällen selbständig um Weiter- und Fortbildungen kümmern muss. Damit dies gelingt, bedarf es an Bereitschaft für lebenslanges Lernen und einem gelungenen Selbstmanagement, das wiederum ein hohes Maß an Ehrgeiz und Durchhaltevermögen voraussetzt. 



2. Abgrenzung: Weiterbildung vs. Fortbildung

Die Begriffe Weiterbildung und Fortbildung werden häufig als Synonyme verstanden, obwohl sie unterschiedliche Formen der Wissenserweiterung darstellen.
Während bei einer Fortbildung das Erlangen einer höheren Stufe der aktuellen Tätigkeit angestrebt wird, muss die berufliche Weiterbildung hingegen nicht direkt mit der aktuellen Tätigkeit in Zusammenhang stehen. 

Im Rahmen der Weiterbildung geht es eher darum, zusätzliche Qualifikationen und Kompetenzen zu erlangen oder sogar eine Umschulung durchzuführen. Dabei baut die berufliche Weiterbildung auf dem bestehenden Wissensstand auf und vertieft oder erweitert ihn durch neue Lerneinheiten. 
Gängige Beispiele für die berufliche Weiterbildung sind Lehrgänge, Umschulungen, Meisterkurse, Sprachunterricht oder auch das Nachholen von Schulabschlüssen sowie die Teilnahme an freizeitorientierten Bildungsangeboten.
Darüber hinaus lassen sich Weiterbildungen grob in drei Arten von Bildungsangeboten gliedern: die allgemeine und politische Weiterbildung, die berufliche Weiterbildung und die Weiterbildung an Hochschulen.

Vorteilig bei Weiterbildungen sind vor allem die häufigen staatlichen Förderungen als auch das Erhalten eines Abschluss- oder Zertifikats nach erfolgreicher Beendigung. Besonders im sich schnell wandelnden Arbeitsmarkt und den stetig neu hinzukommenden Herausforderungen ist das Vertiefen oder Erlernen von Kompetenzen essenziell. 



3. Die Unverzichtbarkeit von Weiterbildungsmaßnahmen 

Das Erwerben zusätzlicher Qualifikationen im Rahmen von Weiterbildungsmaßnahmen ist sehr erfolgsfördernd und ist sowohl im Interesse des Arbeitnehmenden als auch - gebenden. 
Aus Sicht des Arbeitnehmenden dient die Weiterbildung primär der Qualifizierung und Kompetenzsteigerung über die eigene Tätigkeit hinaus, wodurch neue Berufsfelder und Tätigkeiten kennengelernt, sowie die Karrierechancen am Markt gesteigert werden können. Darüber hinaus ist der reine Wissenszuwachs und natürlich auch die Aussicht auf eine Gehaltserhöhung ein wichtiger Beweggrund für die Teilnahme. Aber auch für unausgebildete Berufstätige, die nur angelernt worden sind, oder beispielsweise für Arbeitslose oder auch für Eltern, die aus der Elternzeit zurückkehren, sind Weiterbildungen geeignet, um den Wiedereinstieg in die Berufstätigkeit zu vereinfachen.

Mittlerweile sind Weiterbildungen für Arbeitnehmende in den meisten Unternehmen Pflicht oder wie beispielsweise im Therapiebereich notwendig, um die Tätigkeit überhaupt ausführen zu dürfen. 
Unter Beachtung des sich schnell wandelnden technologischen Fortschrittes, der globalen Entwicklung und einer immer flexibleren Arbeitswelt wächst der Bedarf an sozialen und berufsübergreifenden Kompetenzen. Besonders Schlüsselqualifikationen wie beispielsweise das Sprechen einer anderen Sprache, Teamfähigkeit oder auch Kommunikationsfähigkeit sind zwingend notwendig. 

 

4. Tipps für Weiterbildung im Homeoffice 

Die vorangegangenen Absätze haben gezeigt, dass Weiterbildungsmaßnahmen unterschiedlicher Art sein und sowohl formal in speziellen Weiterbildungseinrichtungen als auch nicht formal, am Arbeitsplatz durchgeführt werden können.
Die folgenden Anregungen beziehen sich explizit auf die Weiterbildung von Zuhause aus.

  • Online Lernplattformen/ E-Learning-Plattforms
    Besonders geeignet für das Weiterbilden im Homeoffice sind online Lernplattformen.
    Je nach Plattform können kostenlos oder kostenpflichtig bequem von Zuhause aus eine Vielzahl an Kursen absolviert werden. Vorteilig ist hier, dass die Kurse oftmals im eigenen Tempo absolviert und diverse Quiz zur Wissensabfrage gemacht werden können. Nach erfolgreichem Abschluss kann je nach Plattform sogar ein Abschlusszertifikat erstellt werden, welches in den Lebenslauf aufgenommen werden kann.
    Beispiel-Plattformen sind Udemy, Skillshare, LinkedIn Learning, Hubspot, Teachable, Uscreen, Thinkific, Podia, Coursera und viele mehr. 

  • Online Seminare/ Webinare 
    Auch online Seminare eignen sich sehr gut, um neues Wissen aufzuschnappen. Informiere dich am besten auf LinkedIn oder bei renommierten Unternehmen, die Webinare anbieten. Sehr geeignet sind beispielsweise IHK Seminare, in denen Experten aus ihrem Berufsalltag berichten, sowie Erfahrungen und Know-How teilen. Übrigens: Auch desk.ly bietet seit neuestem Webinare an, in denen du vieles über Desksharing und unsere Cloud-Lösung erfährst! 

  • YouTube und Social Media
    Eine ungezwungene Art sich neues Wissen anzueignen sind beispielsweise YouTube-Videos. Auch hier teilen erfahrene Unternehmer*Innen in zahlreichen Videos ihr Wissen. Du erhältst zwar keinen Abschluss oder Zertifikat, aber dennoch können sinnvolle Impulse und Anregungen geliefert werden. Gleiches gilt auch für Bücher und Fachlektüre.
      
  • Bücher und Fachlektüre
    Sachbücher, Biografien und Erfahrungsberichte eignen sich gut, um das eigene Verhalten, Bedürfnisse und Wünsche zu reflektieren. Selbsthilfebücher oder auch Ratgeber ermöglichen es dir, neue Perspektiven einzunehmen oder von den Erfahrungen anderer zu profitieren. Besonders für das Erwerben und Erweitern von Softskills in der digitalen Arbeitswelt gibt es eine Menge Lesematerial zu Themen wie beispielsweise der Selbstführung, -motivation und -organisation. 

Neben den vorgestellten Möglichkeiten gibt es eine Vielzahl an Plattformen und privaten Anbietern im Internet. Es wird empfohlen, stets eine eigenständige Recherche durchzuführen, um sich von der Eignung zu überzeugen oder die Führungskraft auf mögliche interne Angebote anzusprechen.

 

5. Der Schlüssel zum Erfolg 

Es lässt sich festhalten, dass Weiterbildungen sowohl für Arbeitgebende als auch -nehmende von großer Wichtigkeit sind. Für Arbeitnehmende primär zur Behauptung gegenüber der Konkurrenz auf dem Markt und für Arbeitgebende, um sicherzustellen, langfristig qualifizierte Fachkräfte im Unternehmen zu haben.  

In Kombination mit der Nutzung unseres Tools kann sichergestellt werden, dass Mitarbeitende ihr Flex Office gut planen, beispielsweise regelmäßig ins Büro kommen um neben den privaten Weiterbildungsmaßnahmen auch vor Ort an Schulungen teilzunehmen. 

 

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