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Leadership - Wie führt man Mitarbeitende, die man kaum zu Gesicht bekommt?

Schon unter „normalen“ Bedingungen ist es eine große Herausforderung ein guter Leader zu sein - Doch wie gelingt es dir aus der Ferne?


Die Zeiten der traditionellen Arbeitgeber*Innen sind vorbei: Das neue Konzept der fairen und motivierenden Führung ist Leadership. Doch was genau ist eigentlich Leadership und welche Herausforderungen entstehen beispielsweise durch hybrides Arbeiten? Wir haben das Wichtigste zusammengefasst und 5 Tipps zusammengetragen, wie Leadership auch im Home Office gut funktionieren kann.

 

Inhaltsverzeichnis: 

 

Was genau ist eigentlich Leadership?

Auf deutsch übersetzt bedeutet der Begriff “Leadership” Führung. Ein Leader ist also so viel wie eine Führungskraft. Häufig wird sich unter einer Führungskraft jedoch etwas anderes vorgestellt als das, worauf “Leadership” eigentlich abzielt. Darüber hinaus wird Leadership auch oft mit Management verwechselt oder vermischt, obwohl es zwei komplett unterschiedliche Tätigkeiten sind.
Manager sind eher Organisatoren und Verwalter, während Leader Visionäre sind.

Leadership bedeutet in diesem Sinne also eine Vision zu haben und andere Menschen zu inspirieren und zu motivieren. Dabei geht es nicht primär darum, die Mitarbeiter*Innen mit Worten zu motivieren, sondern die Überzeugungen und die Begeisterung mit den eigenen Taten vorzuleben. Leader möchten deshalb gemeinsam im Team etwas bewegen und Innovation und Wandel schaffen.

 

Was macht gutes Leadership aus?

Ein guter Leader braucht einige Kompetenzen, um sein Team zu motivieren und Veränderungen zu schaffen. Wir haben die wichtigsten kurz und knapp zusammengefasst:

  1. Vision
    Das Wichtigste ist natürlich erst einmal die Vision. Leader brauchen stets eine Vision, um Verbesserungen und Veränderungen zu bewirken. Wichtig ist hierbei, dass der Leader es schafft, andere Menschen mit der Vision anzustecken.
  2. Motivation
    Gute Leader schaffen es, ihre Mitarbeiter*Innen von ihren Visionen zu überzeugen und sie zu motivieren, diese gemeinsam zu erreichen.
  3. Empathie
    Ein gewisses Maß an Empathie spielt im Leadership eine wichtige Rolle. Ein Leader sollte sich in andere Menschen hineinversetzen können, um Wünsche, Bedürfnisse und Probleme zu erkennen. So kann optimal auf die Menschen eingegangen werden und dafür gesorgt werden, dass sich jeder wohl und verstanden fühlt, was wiederum die Motivation steigert. 
  4. Integrität
    Ein Leader wäre kein Leader, wenn er nicht selbst nach seinen Visionen leben und handeln würde. Er/Sie ist eine Art Vorbild für alle Mitarbeiter*Innen. 
  5. Risikobereitschaft
    Verbesserungen und Neuerungen zu erstreben geht immer mit einem gewissen Risiko einher: Nur wer sich etwas traut und ein Wagnis eingeht, hat Aussicht auf Erfolg. Leader nehmen viel Verantwortung auf sich und sind sich der Risiken bewusst. Sie haben Vertrauen in sich und ihre Mitarbeiter*Innen und lernen aus Problemen und Fehlern. 

 

Es steht außer Frage, dass es schon unter „normalen“ Bedingungen eine große Herausforderung ist, ein guter Leader zu sein und ein ganzes Team tagtäglich mitzureißen und zu motivieren. Doch wie funktioniert Leadership aus der Ferne?
Der klassische 9 to 5 Büroalltag ist in vielen Branchen und Unternehmen längst nicht mehr der Standard. Der Trend geht eindeutig zu zeit- und ortsunabhängigen Arbeitsformen wie zum Beispiel dem hybriden Arbeiten. Dabei können sich Mitarbeiter*Innen meist selbst einteilen, wann und wie lange sie im Büro sind und wann sie im Home Office arbeiten. Insgesamt bringen flexible Arbeitsmodelle eine Menge Vorteile, sowohl für den Arbeitnehmenden als auch für den Arbeitgebenden.
Doch der fehlende persönliche Austausch und die gegebenenfalls unterschiedlichen Arbeitszeiten bringen eine Menge neue Herausforderungen für einen Leader. Wie bringt man die Mitarbeitenden zusammen? Wie erhält man das Teamgefühl? Wie findet ein guter Austausch zwischen allen Teammitgliedern statt? 

 

5 Tipps, wie gutes Leadership auch hybrid oder remote gelingt

  1. Klare Regeln und Strukturen festlegen
    Gerade im Home Office brauchen Menschen Sicherheit und Struktur, um weiter produktiv arbeiten zu können. Dafür ist es essentiell, einen gewissen Rahmen für Arbeitsabläufe zu schaffen. Wer ist zum Beispiel wann erreichbar? Oder wer übernimmt welche Aufgaben und Rollen? 

  2. Vertrauen
    Bei hybridem Arbeiten und flexiblen Arbeitszeiten, gerade Remote ist das Kontrollieren der Arbeit nahezu unmöglich. Vertrauen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein entspanntes gemeinsames Arbeiten. Hierbei hilft es, die Erwartungen an die Mitarbeiter*Innen klar zu kommunizieren und ein gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. 

  3. Kommunikation
    Eng verknüpft mit dem Punkt Vertrauen ist die Kommunikation: Ohne eine offene und ehrliche Kommunikation kann kein Vertrauen entstehen. Es sollten regelmäßige Einzelgespräche, sowie Teammeetings stattfinden, um einen guten Austausch zu ermöglichen. Außerdem sollten alle wichtigen Entscheidungen und Neuigkeiten stets zeitnah mitgeteilt werden. Raum und Zeit für Absprachen und Feedback sollten jederzeit gegeben sein.

  4. Rituale einführen, um die Bindung innerhalb des Teams zu stärken
    Eine Gefahr im hybriden Arbeiten oder im reinen Home Office ist die soziale Distanz, die daraus entstehen kann.
    Der Smalltalk am Morgen fällt weg, sowie der kleine Plausch an der Kaffeemaschine. Kleinigkeiten wie diese stärken die Bindung der Kollegen*Innen. Doch warum keine ähnlichen Rituale digital einführen? Wie wäre es zum Beispiel mit einer gemeinsamen Kaffee- oder Mittagspause per Videochat? Es sollte hin und wieder Zeiten geben, in denen sich das Team auch privat austauschen kann.

  5. Digitalisierung
    Voraussetzung für das Gelingen dieser Tipps ist natürlich die digitale Anpassung des Unternehmens. Gute Systeme für die digitale Kommunikation und Organisation sind die Basis für alles andere. Beispielsweise ein simples Chat-Tool, über das sich die Kollegen*Innen jederzeit schnell und einfach austauschen können.


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